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Die Geschichte vom heiligen St. Martin

Martin war der Sohn eines römischen Offiziers und wurde in Sabaria (Hauptstadt der röm. Provinz Pannonien - heute = Szombathely in Ungarn) geboren. Er soll in der Zeit von 316 / 317 bis 397 nach Christus gelebt haben.

Die Militärschule besuchte Martin mit 15. Er wurde bereits nach kurzer Dienstzeit Offizier. Es war ein kalter Winter im Jahr um 334, als der damals fast 18jährige Martin an einem Februarmorgen von einem nächtlichen Ritt heim kam.

Am Stadttor von Amiens begebnete er eines Tages einem armen, unbekleideten Mann. Martin hatte außer seinen Wanffen und seinem Militärmantel nichts bei sich. Als der Bettler ihn um eine gute Gabe bat, teilte Martin seinen weiten Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem Bettler.

Martin wurde in der ganzen Gegend wegen seiner Wohltätigkeit bekannt und so war es kein Wunder, dass er der Nachfolger vom Bischof von Tours werden sollte.

Dies sorgte im Volk nicht nur für Fürsprecher, so dass eine Diskussion entstand. Während dieser entfernte sich Martin und versteckte sich in einem Gänsestall, um der Bischofsernennung zu entgehen.

Als die Menge ihn suchte, fand sie ihn in diesem Gänsestall, weil die Gänse durch lautes Geschrei auf Martin aufmerksam machten - so übernahm Martin das Amt und wurde am 4. Juli 372 zum Bischof geweiht. So wurde er der Bischof von Tours.

Martin starb während einer Seelsorgreise am 8. November 397 im Alter von etwa 81 Jahren in Candes. Er wurde am 11. November in Tours beigesetzt.

Noch bis heute folgt man am 11. November (= Namenstag des Heiligen Martin) mit Liedern und Laternen dem Martinsmann.

Sankt (vom lat. sanctus) bedeutet „heilig“ und kennzeichnet verstorbene Personen, die in der Katholischen Kirche „zur Ehre der Altäre“ gelangt sind - also der Kirche als heilig gelten und/oder heiliggesprochen wurden.

Zu einer sehr umfangreichen und informativen Internetseite zum Thema St. Martin gelangst Du, wenn Du auf die Glocke klickst.

Ich geh mit meiner Laterne

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Ich geh' mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne, und unten leuchten wir.
Ein Lichtermeer - zu Martins Ehr!
Rabimmel, rabammel, rabum.
Ein Lichtermeer - zu Martins Ehr!
Rabimmel, rabammel, rabum.

Ich geh' mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir.
Wie schön das klingt, wenn jeder singt.
Rabimmel, rabammel, rabumm.
Wie schön das klingt, wenn jeder singt.
Rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh' mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Mein Licht geht aus, wir geh'n nach Haus.
Rabimmel, rabammel, rabum.
Mein Licht geht aus, wir geh'n nach Haus.
Rabimmel, rabammel, rabum.

http://www.martin-von-tours.de/lieder/Soundclips/ich_geh3.mov

Im Internet habe ich noch ein paar Strophen zu diesem Lied gefunden:

Ich geh' mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne, und unten leuchten wir.
Der Martinsman - der zieht voran.
Rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh' mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir.
Ein Kuchenduft liegt in der Luft.
Rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh' mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir.
Beschenkt uns heut', ihr lieben Leut'.
Rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh' mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Laternenlicht, verlösch mir nicht!
Rabimmel, rabammel, rabum.


Laterne, Laterne

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Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Brenne auf mein Licht - brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Stell ihn ein den Wind - stell ihn ein den Wind,
er soll warten, bis wir zu Hause sind.

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Brenne hell mein Licht - brenne hell mein Licht,
denn sonst strahlt meine liebe Laterne nicht.

http://www.martin-von-tours.de/lieder/Soundclips/laterne3.mov

Ich kenne den Text so:

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Brenne auf mein Licht - brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.

Denn sie ist so schön -denn sie ist so schön,
da kann man mit spazieren geh'n.

In dem grünen Wald, in dem grünen Wald,
wo der Jäger mit der Büchse knallt

- jucheissa-jucheissa.

St. Martin

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Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee da saß ein armer Mann,
hat Kleider nicht, hat Lumpen an.
Oh, helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittere Frost mein Tod.

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin hielt die Zügel an,
sein Ross steht still beim armen Mann.
Sankt Martin mit demSchwerte teilt,
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin gibt den Halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil',
hinweg mit seinem Mantelteil.


http://www.martin-von-tours.de/lieder/Soundclips/st_martin3.mov

 

Eine absolut geniale St. Martinsgeschichte, die das Leben geschrieben hat, findest Du hier!

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